Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
für Leistungen von MOe’s Taverne
Stand: Mai 2026
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Verträge zwischen MOe’s Taverne (nachfolgend „Anbieter“) und seinen Kunden über digitale Dienstleistungen, Webentwicklung, KI-gestützte Systeme, Hosting, Beratung, Automatisierungslösungen sowie sonstige IT- und Kreativleistungen.
Abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden finden keine Anwendung, sofern ihrer Geltung nicht ausdrücklich schriftlich zugestimmt wurde.
Sofern nicht anders vereinbart, richtet sich das Angebot ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB.
2. Leistungen des Anbieters
Der Anbieter erbringt insbesondere folgende Leistungen:
- Webdesign und Webentwicklung
- Entwicklung individueller Softwarelösungen
- KI- und Automatisierungsberatung
- Hosting- und Serverdienstleistungen
- Wartung und technische Betreuung
- Domainregistrierung und Domainverwaltung
- API-, Datenbank- und Systemintegration
- Erstellung digitaler Inhalte
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot, Vertrag oder der Projektbeschreibung.
Der Anbieter ist berechtigt, Leistungen ganz oder teilweise durch Dritte erbringen zu lassen.
3. Vertragsschluss
Ein Vertrag kommt durch
- schriftliche Bestätigung,
- Angebotsannahme,
- Beauftragung per E-Mail,
- elektronische Zustimmung
oder durch Beginn der Leistungserbringung zustande.
Angebote des Anbieters sind freibleibend, sofern nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet.
4. Mitwirkungspflichten des Kunden
Der Kunde verpflichtet sich, alle zur Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Zugangsdaten, Inhalte und Unterlagen rechtzeitig bereitzustellen.
Kommt der Kunde seinen Mitwirkungspflichten nicht nach und entstehen hierdurch Verzögerungen oder Mehraufwand, kann der Anbieter den hierdurch entstandenen Aufwand gesondert berechnen.
Der Kunde ist für die rechtliche Zulässigkeit der bereitgestellten Inhalte selbst verantwortlich.
5. Vergütung und Zahlungsbedingungen
Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer, sofern nicht anders angegeben.
Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zahlbar.
Bei Projekten kann der Anbieter angemessene Abschlagszahlungen verlangen.
Wiederkehrende Leistungen (z. B. Hosting, Wartung oder Lizenzmodelle) werden jeweils im Voraus abgerechnet.
Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt:
- Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu verlangen,
- Leistungen vorübergehend auszusetzen,
- Hosting- oder Systemzugänge temporär zu sperren.
Die Geltendmachung weiterer Ansprüche bleibt vorbehalten.
6. Laufzeit und Kündigung
Verträge über wiederkehrende Leistungen laufen für die jeweils vereinbarte Mindestlaufzeit.
Sofern nichts anderes vereinbart wurde, verlängern sich laufende Verträge automatisch um jeweils einen Monat, wenn sie nicht mit einer Frist von 30 Tagen zum Laufzeitende gekündigt werden.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
Kündigungen bedürfen der Textform (z. B. E-Mail).
7. Domains und Drittanbieterleistungen
Sofern der Anbieter Domains, Hosting, Cloud- oder sonstige Drittanbieterleistungen vermittelt, gelten ergänzend die Bedingungen der jeweiligen Anbieter und Registrierungsstellen.
Der Anbieter übernimmt keine Gewähr für:
- die dauerhafte Verfügbarkeit bestimmter Domains,
- die Verfügbarkeit externer Dienste,
- Leistungen oder Änderungen von Drittanbietern.
Der Kunde bleibt Inhaber und Verantwortlicher der registrierten Domains, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
8. Hosting und technische Leistungen
Der Anbieter bemüht sich um eine möglichst unterbrechungsfreie Verfügbarkeit der angebotenen Systeme und Hostingdienste.
Wartungsarbeiten, Sicherheitsupdates, technische Änderungen oder Ereignisse außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters können jedoch zu vorübergehenden Einschränkungen führen.
Der Kunde ist verpflichtet, eigene Datensicherungen vorzuhalten, sofern keine ausdrückliche Backup-Vereinbarung getroffen wurde.
Der Anbieter haftet nicht für Datenverluste, sofern diese durch eine ordnungsgemäße Datensicherung des Kunden vermeidbar gewesen wären.
9. Inhalte und Nutzungsrechte
Der Kunde versichert, dass sämtliche bereitgestellten Inhalte frei von Rechten Dritter sind und keine gesetzlichen Vorschriften verletzen.
Der Anbieter ist berechtigt, rechtswidrige oder technisch schädliche Inhalte zu sperren oder zu entfernen.
An individuell erstellten Leistungen erhält der Kunde nach vollständiger Zahlung ein einfaches Nutzungsrecht für den vereinbarten Zweck, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
Quellcodes, Rohdaten, Entwicklungsumgebungen, Prompts, Automatisierungslogiken oder interne Systemarchitekturen bleiben – sofern nicht ausdrücklich schriftlich vereinbart – Eigentum des Anbieters.
10. KI-gestützte Systeme und Automatisierungen
Bei KI-basierten Lösungen, Automatisierungen oder generierten Inhalten kann trotz sorgfältiger Entwicklung keine vollständige Fehlerfreiheit garantiert werden.
Der Kunde ist verpflichtet, generierte Inhalte sowie automatisierte Prozesse vor produktivem Einsatz eigenverantwortlich zu prüfen.
Der Anbieter haftet nicht für Entscheidungen, Schäden oder Folgen, die auf automatisch generierten Inhalten oder KI-Ausgaben beruhen, sofern kein vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten vorliegt.
11. Haftung
Der Anbieter haftet uneingeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und beschränkt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
Die Haftung für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden oder Datenverluste ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
Die Haftung nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften bleibt unberührt.
12. Datenschutz
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß der Datenschutzerklärung des Anbieters sowie den geltenden datenschutzrechtlichen Vorschriften.
Sofern erforderlich, schließen die Parteien zusätzlich eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung (AVV).
13. Referenznennung
Der Anbieter ist berechtigt, abgeschlossene Projekte unter Verwendung des Firmennamens und Logos des Kunden als Referenz zu nennen, sofern der Kunde dem nicht ausdrücklich widerspricht.
14. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist – soweit gesetzlich zulässig – der Sitz des Anbieters.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.